Neuigkeiten Pfarrstelle

Liebe Gemeinde,

nun ist das offiziell, was viele von Ihnen schon vermutet hatten. Zum 1. Juli ist die Pfarrstelle Kirchenlamitz I wieder besetzt.

Ich werde die erste Pfarrerin auf der ersten Pfarrstelle in Kirchenlamitz sein. Ich und meine Familie, wir freuen uns sehr! Und ich muss gestehen, ich schmunzle, dass viele auch sagen: „Das war doch klar.“, und damit ihre Freude zum Ausdruck bringen. Für mich war nicht immer schon klar, dass ich einmal Pfarramtsführerin einer so großen Gemeinde sein werde.
Diese Gemeinde ist ein wahres Schatzkästchen. Hier gibt es so viele Schätze zu bewundern, entdecken und wertzuschätzen. Vieles habe ich in den letzten zwei Jahren hier sehr schätzen gelernt, Vieles entdecke ich immer noch neu.

Es liegt ein noch unentdeckter Weg vor uns. Die Corona-Pandemie hat schon einiges verändert, die kommenden Jahre wird sich noch mehr durch Prozesse und Stellenkürzungen der Landeskirche verändern. Ich bin mir aber einiger Dinge sehr sicher:
Zum einen, ich will hier so schnell nicht weg. Meine Söhne sollen in Kirchenlamitz aufwachsen. Und ich will ein Gesicht dieser Kirchengemeinde sein. Einer der Leitgedanken, die die Gemeinde 2015 formuliert hat, inspiriert mich persönlich: „Wir wollen eine lebendige, offene und einladende Gemeinde mit Profil sein.“ Mit meiner Lebendigkeit und Offenheit möchte ich gerne noch weiter wuchern und arbeiten.
Zum anderen bin ich mir sicher, dass wir uns gemeinsam prächtig entwickeln werden. Auch wenn der Weg ein unbekannter sein wird, bin ich mir sicher, dass wir alle mit unseren Gaben und Fähigkeiten zusammenhelfen, dass aus diesem Weg ein Weg wird, der uns vielleicht nicht in paradiesische Zeit und das Land, in dem Milch und Honig fließt führen wird, aber sicher doch in Zeiten, in denen wir gemeinsam glauben, beten und leben. Und sie so gestalten werden, dass sie uns beflügeln und Halt geben.

Und, zuletzt, da halte ich es mit Paulus: Ich bin zutiefst überzeugt: Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen – nicht der Tod und auch nicht das Leben, keine Engel und keine unsichtbaren Mächte. Nichts Gegenwärtiges und nichts Zukünftiges und auch keine andere gottfeindliche Kraft. Nichts Über- oder Unterirdisches und auch nicht irgendetwas anderes, das Gott geschaffen hat. Nichts von alledem kann uns von der Liebe Gottes trennen. In Christus Jesus, unserem Herrn, hat Gott uns diese Liebe geschenkt. (Basisbibel, Römer 8,38.39)

Ich freue mich auf die kommenden Zeiten – voll von Glauben und Leben,

Ihre Pfarrerin Tina Meiler-Binder

Und auch hinsichtlich der dann vakanten 2. Pfarrstelle tut sich etwas: Ab August ist vorgesehen, dass Frau Pfarrerin Gertrud Göpfert diese mit einer halben Stelle vertreten wird. Im nächsten Gemeindebrief wird sie sich der Kirchengemeinde vorstellen.
Und erfreulich ist es natürlich, dass uns auch Diakonin Elisabeth Richter erhalten bleibt und unsere Gemeinde unterstützt.