Valentinstagsaktion für Brot für die Welt

Dieses Jahr gab es kein Valentinsdinner, sondern ein Büffet , und zwar vegetarisch. Das Motto lautete „Fleischlos essen – nicht immer, aber immer öfter“.

Da die Fleischproduktion viele wertvolle Ressourcen verbraucht und Methan freisetzt – das gefährlichste Klimakillergas – schlimmer als CO², ist es ratsam, hin und wieder auf Fleisch zu verzichten. Argumente dafür sind auch unsere Gesundheit und das Tierwohl.

Interessierte konnten Gutscheine für 15.-€ pro Person erwerben. Dafür konnte man sich uneingeschränkt am Büffet bedienen. Fünf Köchinnen waren zwei Tage lang mit der Vorbereitung und Zubereitung der Speisen beschäftigt.

Ziel war nicht nur, Spenden für Brot für die Welt zu generieren, sondern auch deutlich zu machen, wie vielfältig und reichhaltig ein fleischloses Büffet sein kann. Vier lange Tische waren nötig um alle Speisen unterzubringen. Als Vorspeisen gab es z.B. Zwiebelkuchen, paniertes frittiertes Gemüse und verschieden gefüllte Röllchen und natürlich Salate aller Art, sowie eine leckere Kürbis-Karotten-Suppe.                                              

Als Hauptgerichte fand man verschiedene Curries ebenso wie Kartoffelgulasch und Schwammabriiieh mit Baamwollana sowie Lasagne.

Das Nachtischbüffet wartete u.a. mit einer Quarkbombe, roter Grütze, Mousse au chocolat und Pannacotta auf, und auch die frischen Quarkspitzen fehlten nicht. 
24 Gäste nahmen an einer langen Tafel platz und ließen sich nach kurzen Einführungsworten und einem Tischgebet nicht lange bitten, ihre Teller am Büffet zu füllen.                       

Getränke standen gegen Spende zur Verfügung: Säfte, Mineral - wasser, Rot - und Weißwein sowie Bier. Die Atmosphäre war gelöst, man unterhielt sich lebhaft und die Köstlichkeiten fanden großen Anklang.

Nachdem die zufriedenen Gäste schließlich mit dem Wunsch, doch derartige Veranstaltungen öfter durchzuführen, gegangen waren, konnten die „Akteure“ noch reichlich Speisen austauschen und mit nach Hause nehmen.

Es waren 360.-€ durch die Gutscheine eingegangen und noch 188.-€ an Getränkespenden.

Brot für die Welt hat die unterschiedlichsten Projektpools.                  

Wir haben beschlossen, unsere Einnahmen für nachhaltige Landwirtschaft in der Dritten Welt zur Verfügung zu stellen und so Kleinbauern zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen.

Herzlichen Dank allen, die diese Aktion möglich gemacht haben und allen fleißigen Helfern. Die Köchinnen freuen sich sehr, dass ihre Arbeit so gewürdigt wurde.                                 

Vielleicht bleibt ja als Nebeneffekt die Einsicht, dass es nicht immer Fleisch sein muss, wenn man gut essen will