Urnensammelstätten

Einweihung der zweiten Gemeinschaftsgrabanlage am 22. November 2015

Diese ist am Ewigkeitssonntag auf dem Kirchenlamitzer Friedhof offi ziell eingeweiht worden. Im Gebrauch ist sie schon seit etwa einem halben Jahr. Sie war nötig geworden, nachdem die erste Gemeinschaftsgrabanlage im Ostfriedhof mit fast 100 Urnen die vorgeschriebene Obergrenze erreicht hat.

Der Entwurf für die neue Gemeinschaftsgrabanlage stammt von Dominik Hager, der für den Steinmetzbetrieb Schlick in Zell auch die Ausführung und Erstellung der Grabanlage übernommen hat. Die Gesamtkosten liegen bei ca. 13.000 Euro.

Eine ehemalige gemauerte Gruft wurde umgewidmet, und nun können mindestens 170 Urnen beigesetzt werden. Dazu musste erst einmal ein unterirdisches Regalsystem für die Urnen gemauert werden.

Laut Beschluss des Kirchenvorstands sollen die Namensschilder aus Bronze einheitlich gestaltet sein, was Größe, Schriftart und Symbolik anbelangt; sie enthalten neben dem Namen noch die Lebensdaten.

Urnenbeisetzungen sind wie bisher auch entweder einzeln (im Familienkreis) möglich oder in Form der Gemeinschaftsbeisetzung, die zweimal im Jahr erfolgt (im Mai und November). In der neuen Gemeinschaftsgrabanlage bedarf es fester Urnen, die eine Zeit von 25 Jahren überdauern (Ruhezeit).

Individueller Grabschmuck ist – außer im Zusammenhang von Beisetzungen – nicht vorgesehen und unser Friedhofspersonal ist dazu angehalten, diesen zu entfernen. Bitte helfen Sie uns dabei, dass diese Gemeinschaftsgrabanlage ihr würdiges Aussehen behält und halten Sie sich mit Grabschmuck aller Art zurück.

 

Und hier die Urnensammelstätte 1, die Kapazität dieses Sammelgrabes ist ausgeschöpft.
Die Urnensammelstätte besteht aus drei Steinsäulen, die mittlere Säule ist mit einem Kreuz versehen. Zuvor ist ein Steinpodest errichtet, unter dem die Urnen verwahrt werden.

Die drei Steinsäulen symbolisieren die drei Frauen, die zum Grab des Herrn gekommen sind und den biblischen Ausspruch getätigt haben: "Wer wird uns den Stein vom Grab wälzen"? Die Grabanlage wird von einer runden Steinabdeckung verziert, diese soll das Auge Gottes symbolhaft darstellen. Darunter befindet sich die Grabkammer für die Urnen. Die drei Steinsäulen bieten fünf Schriftflächen für die Namen der Verstorbenen. Die naturbelassenen Steinsäulen stellen ein Gegenstück zu den polierten Grabsteinen dar.