Gottesdienst der Vereine am Sonntag, dem 25. 6. 2017

Bereits zum 8. Mal fand dieser besondere Gottesdienst nun schon statt. Die beteiligten Mitglieder der Vereine hatten sich das Thema „ Miteinander“ gewählt und dazu jeweils eigene Beiträge erarbeitet.
So hatten sich die Siedler ein kurzes Anspiel einfallen lassen, um zum Thema hinzuführen.
Danach machte Pfarrer Rausch deutlich, dass trotz zunehmender „Entkirchlichung“ die Grundlagen des Zusammenlebens weiterhin sehr stark auf christlichen Werten basieren.
Über diese Grundwerte ihrer Vereinsarbeit hatten sich die Dorfgemeinschaft Niederlamitz, das Bayerische Rote Kreuz und der Turnverein Kirchenlamitz Gedanken gemacht. Dabei wurden die Erhaltung der Schöpfung und das Einstehen füreinander im Sinne Jesu besonders von der Dorfgemeinschaft hervorgehoben.
Seine wichtigsten Grundwerte wie Lebensschutz, Neutralität und Unabhängigkeit schilderte das BRK eindrucksvoll.
Viele junge Leute hatte der TV Kirchenlamitz am Start. Sie betonten in ihren Erläuterungen die Bedeutung von Einigkeit, Toleranz und Fairness auch im Umgang mit Niederlagen.
Ihr Ziel einer bunten Stadt, wo verschiedenste Menschen mit einem vielfältigen Programm angesprochen werden, erläuterten die Mitglieder der Naturfreunde.
Der VdK sieht sein Ziel in erster Linie darin, schwachen und alten Menschen eine Stütze zu sein und ihnen das Leben lebenswert zu machen.
Die Tierfreunde Kirchenlamitz, erläuterten in einem Dialog die Arbeit und die Aufgaben des Tierschutzvereins und welche Möglichkeiten es gibt, für den Tierschutz einzutreten oder sich ehrenamtlich zu engagieren.
Beispiele für das „ Miteinander“ verschiedener Kulturen zeigte der Unterstützerkreis für  Flüchtlinge in Form von kurzen Sketchen, die den gelassenen Umgang mit Missverständnissen verdeutlichen sollten.
Im TSV Niederlamitz hat ein Generationenwechsel bei der Vorstandschaft stattgefunden, der die Zusammenarbeit von Jung und Alt in den Fordergrund gerückt und so zu einem noch besseren Teamgeist geführt hat.
Zum Schluß verglich Pfarrer Schinhammer als „ Fliegervater“ der Modellfreunde das Fliegen mit dem Glauben an Gott, denn bei beidem müsse man erspüren, was trägt.
In einer humorvoll gestalteten Kurzpredigt lobte Pfarrer Hamburg den Gottesdienst der Vereine als etwas Besonderes, das es sicher sehr selten in Deutschland gibt und auch die fast Predigten gleichenden Beiträge der Vereine. Er freute sich über die gut gefüllte Kirche. 
Das anschließend traditionell stattfindende Weißwurst- Essen im Löheheim war ebenfalls gut besucht und rundete den gelungenen Vormittag gemütlich ab.