Nachrufe

Grundsätzlich festzustellen ist eine zunehmende Erosion gottesdienstlicher Liturgie und christlicher Gebräuche; dem will die Kirchengemeinde aktiv entgegenwirken.

Der Friedhofsausschuss hat sich ausführlich mit der Gestaltung der Nachrufe befasst. Grundsätzlich ist die Kirche der Platz für das Lob Gottes und nicht für Nachrufe; Nachrufe bzw. Grabreden haben grundsätzlich ihren Platz am Grab, nach der Liturgie und dem Schluss-Segen. Ausnahmen können gemacht werden, wenn entweder die Witterung oder die Größe der Trauergemeinde einen Nachruf am Grab nicht zulassen.

Darüber hat im jeweiligen Einzelfall der Pfarrer zu entscheiden.

Es ist wichtig, dass alle Nachrufe erstens mit den Angehörigen abgesprochen werden sollten, und zweitens im Pfarramt angemeldet werden müssen. Es können natürlich auch die Bestatter (z.B. Herr Alfred Hallmeyer) die Pfarrer über beabsichtigte Nachrufe in Kenntnis setzen. Selbstverständlich ist, dass Nachrufe eine bestimmte Länge nicht überschreiten und nicht in Konkurrenz zur Predigt treten sollten.